Gut zu wissen

Wir teilen unser Wissen gern mit Ihnen. Deshalb informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Nachrichten und Entwicklungen, die Auswirkungen auf Ihren und unseren wirtschaftsrechtlichen Alltag haben. So können wir gemeinsam und zeitnah auf alle Herausforderungen reagieren.

24.05.2019
Eine unternehmerische Entscheidung kann zum Wegfall des Arbeitsplatzes eines schwerbehinderten Menschen führen, entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) zugunsten der unternehmerischen Organisationsfreiheit – obgleich schwerbehinderte Menschen weitreichende, gesetzlich garantierte Rechte haben.
17.05.2019
Regelungen zur Vertrauensarbeitszeit und nicht im Einzelnen erfasste Überstunden gibt es in vielen Unternehmen. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14.5.2019 (Az.: C-55/18) könnte damit aber bald Schluss sein: Unternehmen sollen ein System zur Erfassung der täglichen effektiven geleisteten Arbeitszeit schaffen.
15.05.2019
Nürnberg/Frankfurt/München: Das Wirtschaftsmagazin Focus-Money zählt iovos zu den deutschen Top-Steuerberater-Kanzleien 2019. In einer unter anderem vom Institut für betriebswirtschaftliche Steuerlehre der Leibniz Universität Hannover begleiteten Umfrage bei den 97.650 Steuerberatern in Deutschland setzte sich iovos mit Qualifikation, Spezialisierung, Erfolg und fachlichem Know-how durch.
10.05.2019
In Kürze wird sich der EuGH mit der Frage beschäftigen müssen, ob die "Nummer der Rechnung" eine formelle Voraussetzung eines Vorsteuervergütungsantrags ist. Der Bundesfinanzhof zumindest hat da so seine Zweifel.
03.05.2019
Das Hessische Finanzgericht hat entschieden, dass ein Arbeitnehmer, der im Zuge eines einem Maschinenverkauf vorgeschalteten Geldwechselgeschäfts Falschgeld untergeschoben bekommt, seinen Schaden steuerlich als Werbungskosten abziehen kann.
30.04.2019
Nürnberg/Frankfurt/München: Das Handelsblatt hat iovos als „Deutschlands beste Steuerberater 2019“ und als „Deutschlands beste Wirtschaftsprüfer 2019“ ausgezeichnet. Die iovos-Standorte in Nürnberg, Frankfurt und München wurden in das Ranking der besten Steuerberater, das Nürnberger und das Frankfurter Büro in das Ranking der besten Wirtschaftsprüfer aufgenommen.
25.04.2019
Die Zulässigkeit der sachgrundlosen Befristung ist an strenge Voraussetzungen geknüpft. Nun hat das das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg zudem entschieden, dass ein verbundener Arbeitgeber seine Mitarbeiter nicht abwechselnd befristet einstellen darf. Sachgrundlos befristete Arbeitsverträge können hier eine rechtsmissbräuchliche Umgehung der gesetzlichen Bestimmungen sein.
18.04.2019
Der BFH hat sich mit der Anerkennung ausländischer Buchführungspflichten im deutschen Besteuerungsverfahren befasst. Sein Urteil: "Andere Gesetze" i.S. des § 140 AO können auch ausländische Rechtsnormen sein und als Mitwirkungspflicht im (inländischen) Steuerverfahren akzeptiert werden.
11.04.2019
Einer grundstücksverwaltenden, nur kraft ihrer Rechtsform der Gewerbesteuer unterliegenden Gesellschaft ist die erweiterte Kürzung der Gewerbesteuer nicht deshalb zu verwehren, weil sie an einer rein grundstücksverwaltenden, nicht gewerblich geprägten Personengesellschaft beteiligt ist. Dies hat der BFH zugunsten der Steuerpflichtigen klargestellt. Die Entscheidung ist für den Immobilienbereich von großer Bedeutung.
03.04.2019
Für die Berechnung des gesetzlichen Mindesturlaubs bleiben Zeiten eines unbezahlten Sonderurlaubs unberücksichtigt. Dies hat das Bundesarbeitsgericht in einem aktuellen Urteil entschieden.
27.03.2019
Mit der Teilnahme an einer so genannten „Sensibilisierungswoche“ wendet der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern steuerbaren Arbeitslohn zu. Dies hat der Bundesfinanzhof zu einem einwöchigen Seminar zur Vermittlung grundlegender Erkenntnisse über einen gesunden Lebensstil jetzt entschieden.
22.03.2019
Das Finanzgericht Münster hat sich in einem aktuellen Urteil mit der Frage der korrekten Ermessensausübung bei Festsetzung eines Verzögerungsgeldes beschäftigt. In dem Streitfall ging es um die Nichteinräumung eines Datenzugriffs.
14.03.2019
Wie weit geht der Auskunftsanspruch des Betriebsrats? Jedenfalls über Arbeitsunfälle, die Beschäftigte eines anderen Unternehmens im Zusammenhang mit der Nutzung der betrieblichen Infrastruktur des Arbeitgebers erleiden, muss der Betriebsrat unterrichtet werden. Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden.
08.03.2019
Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass eine Arbeitnehmerin einen Vertrag, durch den das Arbeitsverhältnis beendet wird, nicht widerrufen kann, nur weil er in ihrer Privatwohnung abgeschlossen wurde. Ein Aufhebungsvertrag kann nur unwirksam sein, falls er unter Missachtung des Gebots fairen Verhandelns zustande gekommen ist.
28.02.2019
Die Überlassung eines Firmen-PKW zur uneingeschränkten Privatnutzung ohne Selbstbeteiligung ist bei einem „Minijob“-Beschäftigungsverhältnis unter Ehegatten fremdunüblich, entschied jetzt der Bundesfinanzhof (BFH). Der Arbeitsvertrag ist daher steuerlich nicht anzuerkennen.
22.02.2019
Der Urlaubsanspruch eines Arbeitnehmers erlischt nur dann am Ende des Kalenderjahres, wenn der Arbeitgeber ihn zuvor über seinen konkreten Urlaubsanspruch und die Verfallfristen belehrt und der Arbeitnehmer den Urlaub dennoch nicht genommen hat. Dies hat das Bundesarbeitsgericht in einem aktuellen Urteil entschieden.
14.02.2019
Verzögerungen im Gesetzgebungsverfahren führen nicht zu einer Steuerpause. Auch die in der Zeit vom 1. Juli 2016 bis zum 9. November 2016 eingetretenen Erbfälle unterliegen der Erbschaftsteuer. Dies hat das Finanzgericht Köln nun klargestellt.
07.02.2019
Praktikanten haben keinen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn, wenn sie das Praktikum zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines Studiums leisten und es eine Dauer von drei Monaten nicht übersteigt. Dies hat das Bundesarbeitsgericht klargestellt.
31.01.2019
Bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer gibt es Vergünstigungen, wenn es um zu Wohnzwecken vermietete Grundstücke geht. Die Bundesregierung bestätigte dies in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP, die sich nach den Auswirkungen der Erbschaft- und Schenkungsteuer auf die Entwicklung der Mieten erkundigt hatte.
25.01.2019
Wenn ein Arbeitsverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers endet, haben dessen Erben Anspruch auf Abgeltung des von dem verstorbenen Arbeitnehmer nicht genommenen Urlaubs. Dies hat das Bundesarbeitsgericht in einem aktuellen Fall entschieden und folgt damit der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes.